Leistungen
LEISTUNGEN
LÖSUNGEN
TECHNOLOGIEN
Einblicke
AKTUELLE THEMEN
BRANCHENTHEMEN
UNSERE EXPERTEN
Der Kunde benötigte eine schnelle Migration seines Produkt-Ökosystems in eine neue AWS-Organisation. Itransition migrierte die komplexe Infrastruktur des Kunden und stellte dabei Geschäftskontinuität sowie Datenkonsistenz sicher.
Der Kunde ist ein in der EMEA-Region ansässiger Daten- und Analyseanbieter und spezialisiert sich auf betriebliche und marktbezogene Einblicke für die globale Logistik und den Transport. Seine Lösungen unterstützen die betriebliche Transparenz, optimieren Logistikabläufe und liefern Analysen der Transportaktivitäten in der Branche.
Unternehmensform
Privat
Branche
Informationsdienste, Daten & Analytics
Geografie
EMEA
Spezialisierung
Logistik- und Transportintelligenz
Im Rahmen einer Unternehmensumstrukturierung musste der Kunde seine Produkte in eine neue AWS-Organisation migrieren. Die Herausforderung bestand darin, einen reibungslosen und zugleich schnellen Übergang zur neuen Infrastruktur bei minimalen Ausfallzeiten zu ermöglichen und so die Betriebsfähigkeit der Lösung sowie die Geschäftskontinuität sicherzustellen.
Itransition analysierte die AWS-Infrastruktur des Kunden, wählte den optimalen Migrationsansatz aus und migrierte die Lösung schrittweise, um deren Verfügbarkeit zu gewährleisten und Ausfallzeiten auf ein Minimum zu beschränken.
Die bestehende AWS-Infrastruktur des Kunden war komplex und umfasste zahlreiche Produkte – sowohl neue als auch seit Langem betriebene –, die eine große Zahl von Endkunden bedienten. Das gesamte Datenvolumen belief sich auf 50 TB; täglich wurden 1 TB Echtzeitdaten verarbeitet.
Die Hauptmigrationsstrategie war Lift and Shift – die Migration der bestehenden Infrastruktur im Ist-Zustand auf ein anderes AWS-Konto mithilfe der AWS-Tools und ohne nennenswerten Neuentwicklungsaufwand. Auf den Big-Bang-Migrationsansatz – eine einstufige Migration, bei der alle Ressourcen gleichzeitig innerhalb eines bestimmten Zeitfensters umgestellt werden – verzichteten wir, um Risiken durch Dienstunterbrechungen und Dateninkonsistenzen zu verringern, umfangreiche Tests zu vermeiden und Kosten zu senken. Stattdessen entschieden wir uns für eine schrittweise Migration des Produkts. Um Verfügbarkeit und minimale Ausfallzeiten zu gewährleisten, planten wir einen gemischten Betrieb, bei dem Quell- und Zielkonto während der Übergangsphase parallel liefen.
Unser Team unterteilte den gesamten Migrationsumfang in mehrere Stränge. Deren Reihenfolge richtete sich nach dem Datenfluss, da zwischen Teilen der Infrastruktur Abhängigkeiten bestanden. So ließ sich die Infrastruktur in kleineren Schritten migrieren. Neben den Hauptsträngen definierten wir sekundäre Stränge ohne oder mit nur indirekten Abhängigkeiten zur Kernanwendung; ihre Migrationsreihenfolge war nicht kritisch.
Die Migrationsstränge liefen schrittweise entsprechend den Abhängigkeiten im Datenfluss. Dieser Ansatz war für den parallelen Betrieb zweier Konten (Cross-Account-Modus) am einfachsten und logischsten und erlaubte eine einfachere Wartung der Anwendungen ohne gravierende Änderungen. Einige Dienste blieben auf Quell- und Zielkonto aktiv, bis die Abhängigkeiten zu noch nicht migrierten Komponenten entfielen – auch weil nicht alle Legacy-Anwendungen den Cross-Account-Modus unterstützten.
Die Migration nutzte weitgehend das AWS-Toolset und die AWS-Datenmigrationsdienste. Infrastrukturteile, die bereits über automatisierte Terraform-Skripte abgebildet waren, wurden im neuen AWS-Konto neu erstellt. Für den Großteil der Legacy-Anwendungen erstellten wir Maschinen-Snapshots, übertrugen sie ins Zielkonto und stellten sie betriebsbereit wieder her.
Zu einigen Altsystemen und ihrer Konfiguration lagen keine Informationen vor; eine Migration als Snapshot war daher nicht möglich. Unser Team musste diese Legacy-Anwendungen per Reverse Engineering nachvollziehen und von Grund auf neu konfigurieren. Das Kundenteam lieferte dabei Anleitung, nötige Details und Überprüfungen. Außerdem arbeiteten wir mit weiteren Anbietern zusammen, die Drittanbieterprodukte und zugehörige Lösungen im Ökosystem des Kunden betreuten, und bereiteten die Plattform für deren Deployment vor.
Itransition migrierte die Infrastruktur des Kunden in die neue AWS-Organisation und stellte während der Übergangsphase eine nahtlose Datensynchronisation zwischen beiden AWS-Konten sicher. So konnte der Kunde den Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung fortführen und die Datenkonsistenz bewahren.
01
02
03
Fallstudie
Fallstudie
Fallstudie
Fallstudie
Fallstudie
Fallstudie
Vertrieb und allgemeine Anfragen
kontakt@itransition.comMöchten Sie sich Itransition anschließen?
Jobs erkunden